FAQs - Ant­wor­ten auf häu­fig gestellte Kundenfragen

FAQs - hier beant­wor­ten wir häu­fig gestellte Fra­gen unse­rer Kun­den zu Zeit­ar­beit, Arbeit­neh­mer­über­las­sung und unse­ren Diensten.

 

FAQs - Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Kundenfragen

1. Glei­ches Geld für glei­che Arbeit - was bedeu­tet „Equal Pay“?

 

Was bedeutet Equal Pay? Expert Personadienstleistungen Elsterwerda
Glei­ches Geld für glei­che Arbeit mit Equal Pay

Der Begriff „Equal Pay“ ent­springt dem Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Die­ser ist gesetz­lich fest­ge­schrie­ben und gilt für alle. Kern­aus­sage ist, dass Arbeit­neh­mer bei glei­cher Tätig­keit gleich behan­delt wer­den müs­sen, unab­hän­gig von Geschlecht, eth­ni­scher Zuge­hö­rig­keit oder eben Beschäftigungsverhältnis.

Ein Zeit­ar­beit­neh­mer hat für die Dauer der Über­las­sung also Anspruch auf die glei­che Ent­loh­nung wie die Fest­an­ge­stell­ten des Betrie­bes in der­sel­ben Funktion.

Abwei­chende Rege­lun­gen gel­ten, wenn für die jewei­lige Bran­che des Zeit­ar­beit­neh­mers ein Tarif­ver­trag ver­ein­bart wurde. Diese garan­tie­ren eine faire Entlohnung.

In der Regel erwer­ben Sie als Zeit­ar­beit­neh­mer nach min­des­tens 9 mona­ti­ger Ein­satz­dauer im glei­chen Betrieb den Equal-Pay Anspruch.

2. Werde ich als Zeit­ar­beit­neh­mer auch in ein­satz­freien Zei­ten bezahlt?

Natür­lich wer­den Sie auch in Zei­ten ohne Ein­satz bezahlt. Das schreibt das Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz so vor. Dem­nach haben Sie in Zei­ten ohne Beschäf­ti­gung Anspruch auf den Min­dest­lohn, der in Ihrer Bran­che gilt.

3. Wer ist bei der Zeit­ar­beit mein Arbeitgeber?

Der Arbeits­ver­trag wird mit dem Ent­leih­un­ter­neh­men geschlos­sen. Die­ses stellt also den Arbeit­ge­ber dar.

4. Bin ich als Zeit­ar­beit­neh­mer sozialversichert?

Wie jeder andere Arbeit­neh­mer auch sind Sie bei der Zeit­ar­beit sozi­al­ver­si­chert und es wer­den Bei­träge zur Sozi­al­ver­si­che­rung angeführt.

5. Wie­viel Urlaub kön­nen Zeit­ar­bei­ter beanspruchen?

Natür­lich haben Sie als Zeit­ar­bei­ter auch Anspruch auf Urlaub. Die Anzahl der Urlaubs­tage pro Kalen­der­jahr ergibt sich dabei aus dem für das Arbeits­ver­hält­nis gel­ten­den Tarif­ver­trag. In den DGB-Tarif­ver­trä­gen sind dies 24 Arbeits­tage im ers­ten Beschäf­ti­gungs­jahr. Mit län­ge­rer Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit erhöht sich die Urlaubs­dauer auf bis zu 30 Arbeitstage.

Bis­wei­len erhal­ten Sie auch Urlaubs­geld. Dies ist eine zusätz­li­che Leis­tung des Arbeit­ge­bers. Das Urlaubs­geld wird in der Regel in einem Tarif­ver­trag geregelt.

6. Ver­dient man in der Zeit­ar­beit weniger?

Für die Zeit­ar­beit gel­ten Tarif­ver­träge, die eine faire Ent­loh­nung garan­tie­ren. Für bestimmte Bran­chen sind auch Zuschläge und wei­tere Zusatz­leis­tun­gen mög­lich. Der Bran­chen­min­dest­lohn in der Zeit­ar­beit beträgt im Osten Deutsch­lands der­zeit 9,88 Euro/​Stunde. Ab Okto­ber 2020 steigt die­ser auf 10,10 Euro/​ Stunde. Der gesetz­li­che Min­dest­lohn beträgt übri­gens 9,35 Euro/​ Stunde. Die­ser Lohn wird in der unters­ten Ent­gelt­gruppe  1) gezahlt. Bei Tätig­kei­ten in die­ser Ent­gelt­gruppe han­delt es sich über­wie­gend um Anlern­tä­tig­kei­ten, bei denen keine Berufs­aus­bil­dung, oder Spe­zi­al­kennt­nisse erfor­der­lich sind.

7. „Zeit­ar­beit“ macht sich auf dem Lebens­lauf nicht gut“.

Warum sollte sich etwas auf dem Lebens­lauf schlecht machen, was Sie per­sön­lich und vor allem auch beruf­lich wei­ter­bringt? Sie sam­meln Erfah­rung, die Ihnen die Tore für wei­tere beruf­li­che Schritte öff­net, und Sie ver­die­nen Geld. Das wird Ihnen jeder Per­so­na­ler oder Recrui­ter bestä­ti­gen. Was sich auf dem Lebens­lauf schlecht machen würde, wäre es, in der Pas­si­vi­tät zu verharren.

Dar­über hin­aus bie­tet die Zeit­ar­beit Vor­teile für ver­schie­dene Ziel­grup­pen, die es auf her­kömm­li­chen Weg eher schwer haben, in ein gere­gel­tes Arbeits­ver­hält­nis zu gelangen.

8. Was ist der Unter­schied zwi­schen Arbeits­ver­mitt­lung und Arbeitnehmerüberlassung?

Die Arbeits­ver­mitt­lung wird von der öffent­li­chen Hand finan­ziert (Arbeit­ge­ber, Job­cen­ter) und dient der Ver­mitt­lung des Arbeits­su­chen­den in ein fes­tes Arbeits­ver­hält­nis. Bei der Arbeit­neh­mer­über­las­sung geht es dage­gen um die zeit­lich begrenzte Über­las­sung von Arbeit­neh­mern an Betriebe, die erhöh­ten Bedarf an Arbeits­kraft haben. Oft­mals mün­den die Ein­sätze jedoch in einem fes­ten Arbeitsverhältnis.

9. Wer kon­trol­liert die Zeitarbeit?

 

Wie ist die Zeitarbeit gesetzlich geregelt?
Zeit­ar­beit gehört zu den am strengs­ten kon­trol­lier­tes­ten Bran­chen in Deutschland

 

Die Zeit­ar­beit ist eine der am stärks­ten regu­lier­tes­ten Bran­chen in Deutsch­land. Oberste Auf­sichts­be­hörde ist die Bun­des­agen­tur für Arbeit. Diese ver­gibt auch die Lizen­zen an Unter­neh­men, wenn diese Arbeit­neh­mer­über­las­sung betrei­ben wol­len. Zudem wer­den alle Unter­neh­men der Bran­che min­des­tens alle 4 Jahre, regel­mä­ßig kon­trol­liert. Neben der Arbeits­agen­tur wer­den Zeit­ar­beits­fir­men auch stän­dig von sei­tens der Finanz­äm­ter, Kran­ken- und Ren­ten­ver­si­che­rung, sowie der Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten kon­trol­liert. Ziel ist es für einen fai­ren Wett­be­werb und geset­zes­kon­forme Arbeits­ver­hält­nisse zu sorgen.

Wenn Sie sich für einen Job in der Zeit­ar­beit inter­es­sie­ren, ach­ten Sie dar­auf, dass die Firma in einem Bran­chen­ver­band Mit­glied ist. Dies bie­tet Ihnen zusätz­li­che Sicher­hei­ten, da Mit­glie­der zwin­gend an die Tarif­ver­träge und den Ver­bands­ko­dex hal­ten müs­sen. In Deutsch­land gibt es zwei Ver­bände. Den BAP und den IGZ.

 

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